9. Redewettbewerb am KBM

 

Am 31.03.2022 fand zum 9. Mal in der Aula des Kaufmännischen Berufskolleg Duisburg-Mitte ein bildungsgangübergreifender Redewettbewerb unter der Leitung des Deutschlehrers Konstandinos Drossos statt.

 

3 Schüler und 4 Schülerinnen aus verschiedenen Bildungsgängen (Berufsschüler aus den Bildungsgängen „Dialogmarketing“, „Einzelhandelskauffrau/kaufmann“ sowie „E-Commerce“ und Vollzeitschüler aus dem Bildungsgang des Wirtschaftsgymnasiums) hielten zu selbst ausgewählten Themen Überzeugungsreden. Zuvor hatten diese 7 Redner den klasseninternen Wettkampf.

 

Aimeé Lawalata konnte die Jury- bestehend aus 4 Schulleitungsmitgliedern- mit einer herausragenden, frei gehaltenen Rede vollauf überzeugen. „Wer von Euch hat schon mal Urlaub am Meer verbracht?“ Fast alle in der Aula anwesenden Schüler melden sich. „Wer von Euch hat Müll, vor allem Plastikmüll am Strand gesehen?“ Wieder melden sich fast alle Schüler. Mit diesen zwei Fragen und der nonverbalen Interaktion mit dem Publikum schaffte es die Siegerin direkt zu Beginn die Aufmerksamkeit auf das Thema ihrer Rede zu lenken: Plastikmüll im Meer. Im weiteren Verlauf nannte Aimeé Lawalata viele überzeugende Argumente, festigte ihre Argumente mit zahlreichen Fakten und bestach mit dem Einsatz vieler Stilmittel an den richtigen Stellen.

Die Siegerin bekam neben der Siegerurkunde von beiden souverän auftretenden Moderatoren Vanessa Mancuso und Vincenzo Iorio (beide vom Wirtschaftsgymnasium, Klasse GY 0B) als Preis einen Lorbeerkranz verliehen. Ganz nach antiker griechischer Tradition - damals erhielten die Sieger rhetorischer Wettkämpfe einen Lorbeerkranz, wie auch heute noch der Olympiasieger des Marathonlaufes neben der Medaille einen Lorbeerkranz überreicht bekommt.

Mit dem Thema „Elektromüll“ errang Julian Karge, ebenfalls Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium, den zweiten Platz. Er setzte sich in seiner komplett frei gehaltenen Rede kritisch mit den negativen Folgen des oft unbedachten Konsums von elektronischen Gütern wie z.B. Handys auseinander. Auch nahm er die deutsche Industrie in die Pflicht, zukünftig langlebigere Elektrogüter zu produzieren, die dann nicht wie bisher irgendwann nach Afrika ausgelagert werden. Diese gegenwärtige Praxis führe zu verheerenden gesundheitlichen Folgen für die dortige Bevölkerung, so der Zweitplatzierte.

Dalia Kaedi aus dem Bildungsgang „E-Commerce“ landete auf den 3.Platz. Sie nutzte die ganze Bühne und den Zuschauerraum, um ihre Botschaft zu transportieren: Vergewaltigungen finden tagtäglich überall auf der Welt statt, sie sind unrecht und müssen härter bestraft werden! In ihrer Rede rechnete die Drittplatzierte mit Inbrunst mit der aktuellen deutschen Gesetzgebung ab, die ihrer Ansicht viel zu lasch mit den Tätern verfährt. Dabei führte sie zahlreiche Beispiele an, die deutlich machten, dass Täter leider viel zu oft zu milde betraft werden.

 

 

 



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