Warum Krakau / Auschwitz?

Die Fahrt nach Krakau und zur Gedenkstätte Auschwitz ist ein zentraler Bestandteil unserer schulischen Erinnerungs-, Bildungs- und vor allem politischen Arbeit. Sie bietet Schüler*innen die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den Verbrechen des Holocaust auseinanderzusetzen. Das KBM ist der Überzeugung, dass unsere Schüler*innen nicht nur in fachlicher und beruflicher Hinsicht bestvorbereitet werden sollen, sondern auch in ihrer Entwicklung als Bürger*innen eines demokratischen Rechtsstaates. Neben der historischen Bildung verfolgt die Fahrt also auch das Ziel, demokratische Werte, Toleranz und gegenseitigen Respekt zu stärken und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit soll Schüler*innen dazu anregen, über Fragen von Menschenrechten, Verantwortung und Zivilcourage nachzudenken. Während der Unterricht wichtige Grundlagen vermittelt, wird Geschichte an authentischen Orten greifbar. Die Begegnung mit der ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungsstätte Auschwitz sowie der Stadt Krakau macht das Ganze noch greifbarer.

Momentan ist die Fahrt interessierten Schüler*innen unseres Wirtschaftsgymnasiums (GOST) zur Möglichkeit gestellt und auf die Zahl von 20 begrenzt. Die Fahrt wird dabei von Frau Pietsch und Herr Gerhardt geplant, vor- und nachbereitet sowie durchgeführt.

Die Fahrt: Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung

Vorbereitung und Finanzierung:

Die inhaltliche Vorbereitung findet schulintern sowie -extern statt. Dabei arbeiten wir mit dem Erinnerungszentrum Duisburg zusammen. In zwei externen sowie einer internen Sitzung wird der manchmal abstrakt wirkende Holocaust, der Versuch der industriellen Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, greifbarer gemacht. Wir werden – neben einigen allgemeinen Zusammenhängen – die Familie Mendel begleiten, von ihrer Ankunft in Duisburg Anfang der 1920er Jahre bis zur Internierung im Konzentrationslager Auschwitz.

Die Fahrt wird neben Zuschüssen und Fördergeldern aus verschiedenen Quellen durch einen geringen Eigenanteil der Schüler*innen finanziert. Dabei besteht für bedürftige Schüler*innen die Möglichkeit, über das Gesetz „Bildung und Teilhabe“ (BuT) den Eigenanteil zu finanzieren. Frau Pietsch und Herr Gerhardt stehen hierbei unterstützend zur Seite.

 

Durchführung:

Während des Aufenthalts in Krakau erhalten die Schüler*innen Einblicke in die Geschichte und Kultur der Stadt. Dazu gehören unter anderem der Besuch der ehemaligen Fabrik des Industriellen Schindler oder der Besuch im jüdischen Viertel.

Ein gesamter Tag ist dem Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz I sowie des nahegelegenen ehemaligen Vernichtungslagers und der heutigen Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau vorbehalten. Die Führung vermittelt historische Hintergründe und ermöglicht eine unmittelbare Auseinandersetzung mit den Ereignissen und Schicksalen der Opfer.

Gleichzeitig lebt die Fahrt neben aller (gebotenen!) Ernsthaftigkeit auch von einem positiven Miteinander, bei dem den Teilnehmer*innen auch freie Zeit eingeräumt wird, in der sie die (schnell wachsende und moderne!) Stadt Krakau selbst erkunden können. Dies gilt neben den Sehenswürdigkeiten im Übrigen auch und insbesondere für die kulinarischen Angebote!

Nachbereitung:

Nach der Rückkehr erfolgt in einem einmaligen Termin eine gemeinsame Nachbereitung der Fahrt. In Gesprächen, Reflexionsrunden und kleineren selbst zu erstellenden Medienprodukten haben die Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Eindrücke zu verarbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen.

Das  Team

Kontakt:


 

M. Gerhardt

[email protected]

 

A, Pietsch

[email protected]